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Published by jack elliot

 

Die Lokomotive aus Steinen „Morgen wollen wir eine Lokomotive ansehen“, sagt Herr Lehmann. „Fein! Auf dem Bahnhof ist es schön“, ruft Inge. „Nein, diese Lokomotive steht nicht auf dem Bahnhof. Es ist eine Lokomotive aus großen Steinen.“

„Eine Lokomotive aus Steinen gibt es nicht“, rufen die Kinder. „Doch! Morgen fahren wir ins Elbsandsteingebirge. Dort steht die Lokomotive“, sagt Herr Hermann. Am nächsten Tag fahren wir von Dresden mit der Eisenbahn nach Rathen. Wir wandern durch den dunklen Wald. Überall sind hohe Bergwände. Manche sind 100 Meter hoch. Oben wachsen Birken und Fichten. Auch aus den Bergwänden wachsen kleine Birken. Klaus hebt einen Stein auf. Herr Hermann sagt: „Das ist Sandstein. Sandstein ist weicher als andere Steine.“ „Wann sind wir an der Lokomotive?“, fragt Gisela. Herr Hermann zeigt nach vorn: „Dort steht sie! Seht sie euch genau an!“ „Ja, wie eine Lokomotive“, sagt Dietmar. „Dort ist der Schornstein und dort der Kessel; rechts ist der Führerstand!“ „Auf der Lokomotive sind Leute“, ruft Erika. „Das sind Bergsteiger. Sie sind an den Felsen hinaufgeklettert“, erklärt Herr Hermann. „Wir wollen auch auf die Lokomotive klettern“, sagen die Jungen. Aber Herr Hermann sagt: „Nein, das ist zu gefährlich. Wir gehen jetzt zum Amselsee. Dort fahren wir mit dem Boot.“

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